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Die Meinung der Gemeinde Benediktbeuern zum Thema Denkmalschutz lässt sich gut anhand des Zitats von Hans Kiefersauer, 1. Bürgermeister von Benediktbeuern, einschätzen:

„Hätte es den Denkmalschutz schon vor 500 Jahren gegeben, würden wir heute alle in Pfahlbauten mit offenen Feuerstellen leben“

(Zitat vom 06.02.2014; wiederholt in der Sitzung des Benediktbeurer Gemeinderates am 26.07.2017, zum Bebauungsplan Fraunhofer Tagungshaus/ Billigungs- und Auslegungsbeschluss)

 

Ein weiteres Beispiel für den Umgang der Gemeinde Benediktbeuern mit dem Thema Denkmalschutz ist die "Alte Schäfflerei" im Kloster Benediktbeuern:

am 20.12.2004 hatte die Gemeinde Benediktbeuern den Abbruch der barockzeitlichen Gebäude "Alte Schäfflerei" mit 12:5 Stimmen beschlossen, obwohl das Landesamt für Denkmalpflege gegenüber der Gemeinde am 25.11.2004 den Abbruch untersagt hatte. Auch damals übte das Kloster Druck auf die Entscheidungsträger aus, um den Abbruch der "Alten Schäfflerei" und den Neubau der Mensa durchzusetzen.

 

Durch die Intervention des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege wurde dann zumindest der Abbruch der historischen Klostergebäude verhindert. Wäre es nach Bauherrn (Salesianer Don Bosco) und Gemeinderat gegangen, stünde das heute von der Fraunhofer Gesellschaft als Europäisches Zentrum für energetische Altbauinstandsetzung und Denkmalpflege genutzte historische Gebäude "Alte Schäfflerei" nicht mehr! Gleiches gilt für den Don Bosco Club.

Das Europäische Zentrum für energetische Altbauinstandsetzung und Denkmalpflege der Fraunhofer Gesellschaft hätte sich niemals in Benediktbeuern angesiedelt!